Beschreibung
1. Real Authentic Berlin Street Love 1
2. Real Authentic Berlin Street Love 2
3. Urbanal Legends
4. Flosz 1
5. Flosz 2
6. Deutschlantis
7. Symptom #4
8. Anagramm-Generator
9. Ryanshair
10. Mond
11. Best of
Philipp Martin _ b
Jorinde Minna Markert _ voc
Jan Frisch _ g
Volker Heuken _ vib
Philipp Scholz _ dr
Musik: Philipp Martin
Texte: Jorinde Minna Markert
Aufnahme: Max Trieder, Off the Road Studios Leipzig
Mix: Max Trieder
Mastering: Frida Claeson Johansson, Svenska Grammofonstudion Mastering AB
Artwork: Henriette Gruber, Foto: Max Ittenbach (bpk)
Produktion: Philipp Martin, Jan Frisch 2025
Hypochondrische Ängste spielen eine Art kaputte Popmusik mit System. Aus dem Spiel mit Texturen entsteht ein verformtes Klanggebilde, eine selbstreflexive Metastruktur. Die Protagonisten spielen miteinander nebeneinander, während assoziative Texte die Gleichzeitigkeiten einer hektischen Gegenwart nachempfinden. Immer gleichermaßen kurz vorm Umfallen wie nah am Ausbalancieren. Aufs Äußerste wird hier aus dem Takt geraten und draußen geblieben, auf’s Virtuoseste stur aneinander vorbei gegrooved und mit vereinter Kraft ein Zahnradwerk betrieben, dessen Zähnchen nicht einrasten wollen. Das Projekt verbindet Text und Musik, ohne Songs zu machen. In Ermangelung eines geeigneteren Wortes nennen wir die Nicht-Songs „Songs“ – also mit Anführungszeichen! Sowieso gehört einiges von den Erzeugnissen Der Ängste in Anführungszeichen: So ist unter den „Songs“ etwa ein „Kanon“, ein „Rap“, ein „Rockabilly“ und auch mal ein „Karneval“ zu entdecken. Textthematisch führen uns Die Ängste mal in ein gottseidank-versunkenes Wunderland namens „Deutschlantis“, mal in Bubbleteashops, mal in die düstere Tiefe von U-Bahnhöfen oder die luftige Höhe von RyansHair in der ReinenAir. (vem)